Wort des Monats

 

Lieber Leser,




Inspirierende Gedanken beim lesen wünscht Ihnen


Franz Uwe Hermanns   

 
 

Nach wie vor sind wir durch die COVID-19 (Corona) Krise belastet. In den täglichen erscheinenden Nachrichten wird kaum über etwas anderes berichtet. Die ganze Welt ist gelähmt. In Deutschland wurde die Maskenpflicht beim Einkaufen, sowie in Bussen, Bahnen und Taxis eingeführt. Die Abstandsregeln gelten nach wie vor weiter.
Dies ist nur ein Baustein, der insgesamt hilft, die Ansteckungsgefahr zu verringern. Viele Menschen sehnen sich danach, sich wieder versammeln zu dürfen. Manche akzeptieren das Verbot nicht und widersetzen sich der Anordnung. Meines Erachtens gefährden diese Menschen dadurch die Gesundheit der anderen.
Wenn wir uns Italien, Spanien und die USA ansehen, stehen wir in Deutschland im Vergleich was die Pandemie angeht noch sehr gut da. Wir können bei aller Kritik, die viele äußern, trotzdem dankbar für das bis jetzt erreichte sein. Das aber nur, weil wir uns an die Regelungen halten.

Die Auflagen der Regierung sind meines Erachtens vernünftig, wenn auch Fehler gemacht wurden und vielleicht noch gemacht werden. Wir sollten uns an die Anweisungen halten, um nicht Gefahr zu laufen, dass es uns so geht wie den genannten Ländern, oder wir eine weitere Welle des Virus auslösen.
Aufgrund dieser Erfolge gibt es nun auch Lichtblicke.  Galerien, Parks, Museen und Zoos dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Die Bundesliga wird wahrscheinlich Mitte Mai wieder starten können, allerdings ohne Publikum. In den Kirchen dürfen unter strengen Auflagen ab Mai wieder Gottesdienste stattfinden.
Das führt bei vielen zu Irritationen, da, allgemeine Versammlungen nach wie vor verboten sind. Allerdings muss man hier, nach meiner Auffassung, relativieren. Für viele Menschen ist der Glaube sehr wichtig und das Treffen mit anderen Gläubigen gibt Ihnen seelischen Halt und Geborgenheit. Ältere Menschen haben i.d.R. keine Möglichkeit an Online – Gottesdiensten teilzunehmen. Für sie hat der Gottesdienst in den Gemeinden daher eine besondere Bedeutung.

In der Präambel unseres Grundgesetzes wird mit den Worten „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...“  der Stellenwert unseres Glaubens in Verbindung mit unseren verfassungsmäßigen Rechten betont. Explizit wird in Artikel 4 Abs. 2 des Grundgesetzes eine ungestörte Religionsausübung gewährleistet. In Kombination mit der Versammlungsfreiheit, die im Artikel 8 des Grundgesetzes verankert ist, wird daraus ein hohes rechtliches Gut.
Wir können Gott danken in einem Land leben zu dürfen, in dem wir uns noch frei versammeln und unseren Glauben frei ausüben können ohne Angst haben zu müssen. Schauen wir uns die Welt an, so sehen wir, dass es in vielen anderen Ländern nicht so ist.
Nach Informationen von Open Doors Deutschland e.V., die sich für verfolgte Christen weltweit einsetzen, werden gerade in dieser Zeit der Pandemie mehr Christen verfolgt als zuvor. Viele mächtige Politiker nutzen die Pandemie besonders dazu aus, um Christen weiter zu unterdrücken.
Die oben genannte Bibelstelle fordert uns auf, auch in diesen schwierigen Zeiten unser Vertrauen auf Jesus zu setzen. Er hat in Matthäus 28,18-20 deutlich gemacht, dass Ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist und Er uns nicht alleine lässt.
Jesus hält auch in der Zeit der Pandemie die Fäden in der Hand. Sein Reich ist unter uns. Wer sich Ihm anschließt, Ihm vertraut, wird es erkennen können. Er ist unser Friede (Epheser 2, 14) und Er ist gegenwärtig.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Frieden in Jesus Christus.

Franz Uwe Hermanns

„Haltet euch an Jesus Christus, den Herrn, und lasst euer Leben von ihm bestimmen.“
Römer 13, 14