Wort des Monats

 

Lieber Leser,




Inspirierende Gedanken beim lesen wünscht Ihnen


Franz Uwe Hermanns   

 
 

Das Bundesverfassungsgericht hat am 26.Februar 2020 ein wichtiges Urteil zum Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Sterbehilfe gefällt. Das Gericht erklärte dieses Verbot für verfassungswidrig und begründete seine Auffassung mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht, das jedem Menschen die verfassungsmäßige Freiheit garantiert, unter bestimmten Voraussetzungen zu entscheiden, wie und zu welchem Zeitpunkt sein Leben beendet werden soll. Damit entspricht das Gericht der Auffassung von nahezu 70% der Gesellschaft.

In Deutschland besteht zwar eine Trennung von Staat und Kirche. Aber die Präambel des Grundgesetzes beginnt mit: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, ...“. Das Grundgesetz verweist somit ganz klar darauf, dass in Deutschland Staat und Gesellschaft christlichen Werten verpflichtet sind.

Ich frage also, ob die vom Gericht eingeforderte Freiheit zum selbstbestimmten Sterben Gottes Willen entspricht. Es stimmt, dass Gott uns Menschen den freien Willen geschenkt hat aber Jesus hat uns am Kreuz von unseren Sünden befreit damit wir ewiges Leben haben. Er hat uns damit keinen Freibrief ausgestellt unser Leben selbst zu beenden. In Johannes 10,10 lesen wir: „Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.“ Jesus verspricht uns ein erfülltes Leben, wenn wir das Geschenk des Glaubens annehmen. Der Ausweg aus Hoffnungslosigkeit und Leid ist meiner Meinung nach nicht, seinem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen, sondern das Vertrauen auf Gott und das versprochene ewige Leben in Ewigkeit (s. Bibelstelle oben).

Ich wünsche Ihnen, dass sie in ihre persönliche Entscheidungen Jesus im Gebet mit einbeziehen und lade sie herzlich in unseren Gottesdienst ein.

Franz Uwe Hermanns

 

„Wir vertrauen auf den Herrn, denn nur er allein kann uns helfen und uns wie ein Schild beschützen. Von Herzen freuen wir uns über ihn, und wir vertrauen auf seinen heiligen Namen. Herr, lass uns deine Gnade erfahren, denn du allein bist unsere Hoffnung.“

Psalm 33, 20-22