Wort des Monats

 

Lieber Leser,




Inspirierende Gedanken beim lesen wünscht Ihnen


Franz Uwe Hermanns   

 
 

Gehören sie auch zu den Menschen, die mit Kirche und Glauben nichts mehr zu tun haben wollen?

Die Institution Kirche wird zunehmend kritisch, negativ gesehen und abgelehnt. Die Kirchenaustritte nehmen in Deutschland stetig zu. Aber warum verlieren Menschen ihren Glauben? Wenn ich mit Menschen über den Glauben spreche, merke ich, dass das meist ein Tabuthema ist. Viele sind gehemmt und sprechen nicht gerne darüber. Kirchliche Rituale und Traditionen sind gesellschaftlich zwar noch etabliert, jedoch wird zunehmend auch offensichtlich, dass ein wirklicher Glaube fehlt. An die Auferstehung Christi und Seinen Wundern wird oft nicht mehr wirklich geglaubt. Hinzu kommt der Vertrauensverlust in die Institution Kirche. Enttäuschungen und Glaubensverlust kommen meist durch menschliches Versagen innerhalb der Kirchen. Ob es der Missbrauchsskandal ist, oder Dinge die mit Macht und Geld zu tun haben, die das Vertrauen in die Kirche erschüttern.  Dort wo Menschen am Werk sind wird auch „gemenschelt“. Der Mensch macht Fehler und missbraucht oft seine Macht. Darum kann man sich auf Menschen allein nicht verlassen. Man muss immer mit Enttäuschungen rechnen.

Es ist wichtig, Gott zu vertrauen. Er enttäuscht niemanden, der Ihn sucht, wie es die obige Bibelstelle aussagt. Um Gott zu vertrauen muss man nichts leisten. Charles Haddon Spurgeon ein englischer Theologe und Baptistenprediger sagte: „Tue dein Bestes und vertraue auf Gott. Gott wollte niemals, dass Vertrauen in ihn gleichbedeutend mit Tätigkeit sein sollte.“

Jesus vertraut, liebt uns bedingungslos und wartet darauf, dass wir Liebe und Vertrauen erwidern. In Offenbarung 3, 20 sagt Jesus: „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.“

Gott suchen und finden hat viel mit Gemeinschaft zu tun. Jesus selbst liebte es Gemeinschaft mit Menschen, vor allem seinen Jüngern zu haben. In einer echten christlichen Gemeinschaft ist Er als lebendiger Gott anwesend. Nur Er ist der Schlüssel zum Glück und ewigen Leben!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Gott suchen und finden. Dazu lade ich sie herzlich in unseren Gottesdienst ein.

Franz Uwe Hermanns

 

„Die deinen Namen kennen, vertrauen auf dich, denn du, Herr, verlässt keinen, der dich sucht.“

Psalm 9, 11